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Firmengeschichte

Dagmar Kreis und Erwin Wolf
Erste Produktionsstätte in Stein

In der Garage fing alles an

Alles begann mit einem Treffen des fränkischen Bäckermeisters Erwin Wolf mit seiner ehemaligen Kollegin Dagmar Kreis im Sommer 1991. Tiefkühlteiglinge gab es damals schon seit einigen Jahren, aber Erwin Wolf war davon überzeugt, dass die Tiefkühlware in Optik und Geschmacksqualität der hohen Handwerksqualität des Bäckers in nichts nachstehen dürfe, um diese gebührend zu ergänzen. Dagmar Kreis teilte seine Leidenschaft und so beschlossen beide, ein neues Unternehmen zu gründen: Wolf ButterBack.
Der Start im Winter 1991 war bescheiden und bodenständig: In einer Doppelgarage im fränkischen Stein begannen die beiden auf einer Fläche von knapp 50 qm mit der Produktion der ersten Teiglinge. Die Erstausstattung bestand damals aus einem Kneter, einer Rollfix und einer kleinen Croissantanlage. Bereits zum Start legten Erwin Wolf und Dagmar Kreis drei entscheidende Qualitätsmerkmale fest, die bis heute Gültigkeit für alle Wolf ButterBack Plunderteigprodukte haben: Der ausschließliche Einsatz von reiner Markenbutter, die sorgfältige handwerkliche Fertigung sowie die langen Teigruhezeiten für die optimale natürliche Frischhaltung und höchste Geschmacksqualität.
Von der Konkurrenz wurden die beiden Pioniere zunächst belächelt, dennoch ließen sich Erwin Wolf und Dagmar Kreis nicht beirren. Die Begeisterung der Kunden gab Ihnen Recht: Bereits nach einem Jahr musste eine größere Halle angemietet werden, um die benötigten Mengen zu bewältigen. Das rasante Wachstum setzte sich fort, so dass 1999 bereits an drei Standorten im Großraum Nürnberg/Fürth produziert wurde.

Werk 1 in Fürth
Werk 1 in Fürth
Croissantlinie
Croissantlinie

Modernisierung in die Zukunft: Der Werksneubau in Fürth

Das weitere Wachstum vor Augen beschlossen Erwin Wolf und Dagmar Kreis, die seit 1998 Geschäftsführerin war, die Investition in einen neuen Standort zu wagen. Am 1. August 2000 bezog Wolf ButterBack dann das erste eigene Firmengebäude in der Magazinstraße in Fürth mit hochtechnischen Produktionsanlagen, einem Verschiebe-Hochregallager und modernster Ausstattung.
Die rasante Erfolgsgeschichte wurde jedoch im Sommer 2002 von einem tragischen Unglück überschattet: Die begeisterte Paralglyderin Dagmar Kreis stürzte mit Ihren Fluggerät ab und verstarb noch an der Unfallstelle.
Ohne die designierte Nachfolgerin entschloss sich 2004 der damals 67-jährige zum Verkauf des Unternehmens. Der neue Produktionsstandort strebte bereits nach zwei Jahren auf die Vollauslastung zu, eine Werkserweiterung wurde notwendig. Deshalb suchte der Gründer nach einem Käufer, der neben der nötigen Finanzkraft vor allem den Fortgang der besonderen Wolf ButterBack-Kultur gewährleisten würde. Mit der Martin Braun-Gruppe fand Wolf die ideale Kombination aus Branchenkompetenz, Finanzkraft und den Werten eines soliden Familienunternehmens. Die Martin Braun-Gruppe ist in das Geschäftsfeld Nahrungsmittel der Oetker-Gruppe eingegliedert und fasst alle Unternehmen aus dem Bereich „Großverbraucher-Backen“ der Oetker-Gruppe zusammen. Zum 1. Januar 2004 wurde Wolf ButterBack zu einem Unternehmen der Martin Braun-Gruppe und der Gründer Erwin Wolf zog sich gleichzeitig in den aktiven Ruhestand zurück. Heute betreibt er einen Reiterhof und verfolgt mit großer Anteilnahme und Begeisterung die weitere Entwicklung der Wolf ButterBack KG.

Wolf ButterBack auf der iba 2009
Wolf ButterBack auf der iba 2009

Fortschreitendes Wachstum und Internationalisierung

Im Juni 2005 konnte mit dem umfangreichen Bau eines 2. Werks auf dem Firmengelände in Fürth begonnen werden, der im Frühjahr 2006 fertig gestellt wurde. Der Neubau bot den notwendigen Platz, um auch im Bereich der Siedegebäcke (Berliner, Donuts) ein Angebot in bewährter Wolf ButterBack-Qualität machen zu können: Mit reinem Butterteig, der in Butterreinfett frittiert wird.
Zum neuen Komplex gehörte außerdem ein computergesteuertes Tiefkühl-Hochregallager mit einer Kapazität von 2500 Palettenstellplätzen, die zum Jahresende 2009 auf insgesamt 5000 verdoppelt wurden. Zusätzlich wurde das Werk um eine Produktionsetage erweitert und ein neuer Kommissionierbereich geschaffen, der die Lieferflexibilität deutlich erhöht.
Bereits in den Neunziger Jahren hat Wolf ButterBack damit begonnen, Kunden in den angrenzenden europäischen Nachbarländern zu beliefern. Heute ist Wolf ButterBack bereits in 16 Ländern der Welt präsent, darunter u.a. Japan, Estland und Russland. In Österreich, Italien, Spanien, Tschechien, Frankreich, Türkei, Polen, Ungarn ist Wolf ButterBack mit eigenen Verkäufern bzw. Kollegen der Martin Braun-Gruppe vor Ort vertreten.

Trotzdem ist Wolf ButterBack ein deutsches Unternehmen geblieben: Die Eigenproduktion erfolgt ausschließlich am Standort Fürth, verwendet werden fast ausschließlich Rohstoffe aus der Region bzw. aus Deutschland.
Auch nach fast zwei Jahrzehnten starken Wachstums gelten für Wolf ButterBack die gleichen Werte wie zur Gründung in der Steiner Garage: Leidenschaft für höchste Qualität, Konzentration auf das Wesentliche und Nachhaltige und vor allem die täglich gelebte Nähe zu unseren Kunden.

Magazinstrasse 77
D-90763 Fürth

Tel: +49 (0) 911 67044-0
Fax. +49 (0) 911 67044-40

info(at)butterback.de
www.butterback.de